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Fristlose Kündigung wegen “Surfens” während der Arbeitszeit

Nach der Rechtsprechung des BAG kann ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung vorliegen, wenn der Arbeitnehmer das Internet während der Arbeitszeit in erheblichen zeitlichen Umfang nutzt, und damit seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt. Das gilt insbesondere dann, wenn der Arbeitnehmer auf Internetseiten mit pornographischem Inhalt zugreift. Nach dem BAG sind zudem zahlreiche Fallgestaltungen denkbar, in denen es einer vorherigen Abmahnung nicht bedarf.
BAG Urteil vom 07.07.2005, - 2 AZR 581/04 -

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